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Abschlussfahrt nach Bückeburg

13.09.2009

Elf Unentwegte trafen sich am Sonntagmorgen, trotz unsicherer Wettervorhersagen, am Maschseestrandbad. Immerhin hatte der recht lebhafte Wind die Nässe frühmorgendlicher Regenschauer bis zum Treffen um 10 Uhr von den Strassen wieder einigermaßen abgetrocknet. Aber der grau verhangene Himmel bereitete wohl Jeden darauf vor, dass eine trockene Fahrt nur mit viel Glück bevor stand.

Los ging es durch flaches Terrain und gegen Westwind über Bad Nenndorf und nördlich um Stadthagen herum. Dabei fuhren wir ganz zufällig über weite Strecken ungefähr die Route der zeitgleich stattfindenden RTF des Hannoverschen Radsport Clubs, wenn auch meist in entgegen gesetzter Richtung. So konnte man viele ebenso unverzagte Sportler grüßen. Gelegentlich einsetzender Nieselregen reichte nicht aus, die Straßen oder uns Fahrer ernsthaft zu durchnässen, und Markus´ (unser Kraftwerk) Reifenpanne hielt uns auch nur kurze Zeit auf.

In Niedernwöhren fanden wir uns dann erstmals auf noch nasser Straße. Als es sich nach viermaliger Überquerung des Mittellandkanals in der Gegend der Örtchen Rusbend und Meinsen so richtig eingeregnet hatte, kam Jens (Fury) zur Rettung aller mit einer Idee. Er kannte eine Abkürzung über Feldwege direkt nach Bückeburg. Nass waren wir aber trotzdem, da half auch alles Lamentieren über Umwege und Verzögerungen nicht.

In der Stadt ging es dann erst einmal in die "Falle" (wie die Lokalität hieß), auch wenn wir da kaum einen direkten Blick auf die draußen abgestellten Fahrräder hatten. Während des guten Essens und reichlich mehr oder weniger wärmender Getränke, wurde auch das weitere Vorgehen diskutiert: Mit dem Fahrrad zurück fahren oder doch lieber mit etwas zusätzlichem flüssigen Proviant in den Zug setzen? Während dessen zeigte sich erstmal am Tag die Sonne auf blauem Himmel. Es war kaum zu glauben.


Zur Zeit des Aufbruchs pladderte uns dann schon wieder ein Schauer direkt über Bückeburg ins Gewissen, aber nur Peter Freckmann (Frecke) meldete sich zum Bahnhof ab. Wegen einer aufziehenden Erkältung ist er natürlich entschuldigt (gute Besserung und hoffentlich hat es Dich nicht so schlimm erwischt!). Der Rest irrte erst einmal auf der Suche nach der Richtigen Ausfahrt durch den Ort, vor allem um einen Kreisverkehr herum, jedenfalls bis das Kraftwerk nach einiger Zeit seinem Navi die Routeninformation für die Rückfahrt entlocken konnte. Dabei konnten wir es gar nicht erwarten wieder loszurollen. Eigentlich bietet die Stadt Bückeburg mit dem Schloss ja ein sehr attraktives Besichtigungsziel. Der Kneipenaufenthalt hatte aber kaum gereicht trocken zu werden, besonders diejenigen die unzureichend auf die Wetterverhältnisse eingestellt waren (ich!) hatten mit nassen Füßen zu tun, und das beste Mittel gegen die beginnende Unterkühlung ist Bewegung.

Es ging erst einmal nicht ganz so zügig (Steigung!) am Rande der Bückeberge in das Auetal. Die Sonne schien, d ie Straßen waren überwiegend immer noch nass ... sagen wir, da wo Straße war. In Rolfshagen hörte diese mit Ankündigung ("Durchfahrt bis zur Baustelle frei") einfach auf und war fieser Weise inklusive der Bürgersteige einfach rausgerissen, und wir holperten hunderte von Metern abwechselnd über groben Schotter, Kies und tiefen Sand. Immerhin ging es ohne Panne oder Sturz weiter. Der Deister wurde nicht ganz so direkt angepeilt, da eine Abzweigung verpasst wurde. Macht nichts, vielleicht dank des Umwegs, hat der nächste und letzte Schauer des Tages die meisten von uns dann auf dem Nienstedter Pass unter das Bushäuschen gejagt.


Von dort wurde der direkteste Weg zurück nach Hannover zum Biergarten auf dem Lindener Berg genommen. Der hatte geschlossen und so kehrte eine Resttruppe zum Abschluss einer in jeder Hinsicht abwechslungs- und ereignisreichen Tagesfahrt in einem Café in der Nähe ein.

Siegbert Bachor

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