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Abschlussfahrt nach Everode

19.09.2020
Radsportverein in Bewegung

Bei unserer diesjährigen Abschlussfahrt haben sich erfreulicherweise 9 Radfreunde zusammengefunden, um unterwegs noch Verstärkung zu bekommen. Aber der Reihe nach.

Bereits um 9:30 ging es bei frischen Temperaturen am Maschsee los. Mit leichtem Gegenwind fuhren wir erst einmal auf üblichen Routen über Wilkenburg nach Pattensen. Auf bislang noch nicht gefahrenen Wegen ging es dann in den kleinen Ort Vardegötzen und von dort über Schulenburg und durch das Leinetal über Rössing nach Nordstemmen.

Hinter Mahlerten musste der Hügel beim Osterholz erklommen werden, um dann zügig nach Betheln hinab zu rollen. Über ruhige Straßen fuhren wir dann erst nach Eddinghausen und später auf die Zufahrtsstraße nach Gronau. Ohne durch den schönen Ortskern zu passieren, bogen wir diesmal links ab, um über ruhige Nebenstraßen nach Dötzum und Wallenstedt in Richtung Rheden zu pedalieren.

In Dötzum kam uns ein groß gewachsener Rennradler mit kurzem Rennradtrikot entgegen. Die Freude war groß, als wir unser ehemaliges Vereinsmitglied Markus (genannt das „Kraftwerk“) erkannten. Wir hatten verabredet, dass er uns entgegenfährt und wir dann zusammen zu seinem Wohnort Everode fahren. Nach der Begrüßung und einem kurzen Schnack folgten wir dann ab Rheden dem Leinetal in Richtung Alfeld, das wir oberhalb des Stadtkerns durchquerten.

Radsportverein und Biogemüse
Ab Alfeld ging es stetig bergauf. Erst kurz vor Everode wurde es dann wieder flacher und wir machten eine kleine Pause, wo uns Markus den derzeitigen Entwicklungsstand seines Direktvermarktungsbetriebes „Waldgarten Everode“ erklärte. Wir staunten nicht schlecht, wie sich alles seit unserem letzten Treffen von einigen Jahren entwickelt hat. Vom quasi ein Mann Betrieb ist nun eine kleine Firma mit mehreren Mitarbeiten geworden, die im weiteren Umland Gemüsekisten und auf lokalen Märkten die eigenen Produkte anbietet. Markus kann mit recht stolz auf die Entwicklung sein. Wir wünschen ihm auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft.

Im Nachbarort Winzenburg hatten wir in der Fischerhütte einen Tisch für das Mittagessen reserviert. Dieser Tipp von Markus ist sehr zu empfehlen. Neben Fischgerichten mit Fischen aus eigenen Teichen gibt es aber auch andere Leckereien.

Frisch gestärkt erwartet uns der größte Anstieg des Tages über den Römergrund wieder in Richtung Norden in Richtung Woltershausen. Ständig hoch und runter ging es dann über Irmenseul (Anmerkung: Der Name stammt von der Irminsule, einem Heiligtum der Germanen. Ein Denkmal in der Nähe vom Rennsteig erinnert daran) nach Adenstedt.

Hier verließ uns Markus wieder und fuhr zurück über den Berg nach Everode.

Die restlichen Radler fuhren dann mit reichlich Rückenwind über Wrisbergholzen, Sibbesee hinauf und wieder runter durch den Hildesheimer Wald nach Diekholzen. Der weitere Verlauf der Route war dann, wie wir ihn schon öfters gefahren sind. Über Emmerke und Giften wieder durch das Leinetal nach Schliekum und dann über Koldingen und Harkenbleck bis wir nach ca. 120 km und 960 Höhenmetern an unserer beliebten Endstation ankamen, dem Vereinsheim des Paddel-Klubs Hannover.

Jürgen

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