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Zum Mittagessen nach Verden

03.09.2015

Zum Nachholtermin für den Marathon haben sich nach einigem Hin und Her doch noch vier Fahrer am Treffpunkt eingefunden. Ohne lange Reden ging es wie geplant und hoch motiviert los. Doch das seit Tagen von der Vorhersage hochgelobte Wetter machte schon direkt nach 20km schlapp. Das Wetter machte schon nach 20km schlapp Gerade in Lathwehren eingefahren, kam ein ordentlicher Guss runter, sodass wir uns am Friedhof die Regenjacken anzogen und lieber eine halbe Stunde unter Bäumen abwarteten, bis der Regen nachließ. Im Nordwesten war dann am Horizont auch schon fast die versprochene Sonne zu sehen.

Also aufs Rad und endlich weiter! Die Straßen waren jedoch jetzt so nass, dass wir trotzdem noch eine anständige Ladung abbekommen haben. In Idensen, wo auf einen Schlag die Straße trocken war, zogen wir die feuchten Regenjacken sofort wieder aus und machten bei der Gelegenheit gleich die erste kurze Bananenpause.



Von dort ging es über Düdinghausen, mit ca. 100 Metern das Dach der Tour, nach Landesbergen, wo wir die Weser nach Westen überquerten und mit zügigem Tempo dann bald Siedenburg, den westlichsten Punkt der Route erreichten. Unterwegs wurde bereits angemeldet, hier eine "Riegelpause" einzulegen. Es fand sich überraschenderweise in dem trostlosen Dorf sogar ein kleiner Bäcker, der mehr oder weniger kalte Getränke als auch Kaffee und Kuchen zu bieten hatte. Während der Kaffeepause wurde dann vorsichtig angemerkt, dass man die bis hier vorgelegte Geschwindigkeit, wohl nicht bis zum Ende hin durchhalten würde. Womit klar war, das es sinnvoll wäre ab jetzt etwas ruhiger zu fahren.

Es kam natürlich wie immer anders. Die Richtungsänderung nach Osten, der Rückenwind und die erstaunlich guten Straßen, haben eher dazu beigetragen, dass das Tempo gehalten oder nochmals erhöht wurde. Zumindest fühlte es sich so an. Asendorf, Bruchhausen-Vilsen und weitere kleine Dörfer wurden quasi durchflogen bevor wir in Hutbergen, dem nördlichsten Punkt der Route, die Weser erneut überquerten und kurze Zeit später in Verden einrollten.

Die Mittagspause sollte in der angepriesenen Domschänke stattfinden, die aber leider geschlossen hatte, doch gleich in der Nähe wurde schnell ein Ersatz ausfindig gemacht, wo die Pause, die jetzt nach ca. 140km auch bitter nötig war, ausgiebig in der Sonne genossen werden konnte. Nach dem einzigen offiziellen Termin, dem obligatorischen Gruppenfoto am Dom zu Verden, hatten wir sogar noch einen Platten, bei dem eine neue Hightech Luftpumpe zum Einsatz kam und ihren Preis augenblicklich wert war.



Einigermaßen erholt sind wir dann die letzten 100km bestimmt aber etwas ruhiger in südöstliche Richtung bis Schwarmstedt angegangen. Ab Hope ging es dann wieder in bekannte Gefilde zurück, wo sich aber jetzt jeder Kilometer in den Beinen bemerkbar machte. Die letzten Kilometer zogen sich wie Gummi Die jeweils 6 Kilometer von Negenborn nach Resse und von dort weiter nach Engelbostel zogen sich wie Gummi und wollten einfach nicht enden. In Engelbostel wurde dann in dem traditionsträchtigen Hotel-Restaurant "Zum alten Krug" der wohlverdiente Abschluss in der Abendsonne gemacht, bevor es dann nach Haus ging.

Insgesamt eine schöne Runde über 230km nach Norden raus, die sich mit einem Schnitt von knapp über 30 km/h sehr gut sehen lassen kann. Nur die halbe Stunde Regen am Morgen, hätte nun wirklich keiner gebraucht.

Der Leutnant

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