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"Drei Generationen Tour"

10.05.2003

Unsere erste Ausfahrt in diesem Jahr war von Absagen einiger Vereinsmitglieder geprägt, so dass wir froh waren, drei "Gäste" dabei gehabt zu haben. So ergab sich, dass Familie Pech ein Team aus drei Generationen stellte: der "Opa" Heinz mit fast 69 Jahren, sein Sohn Wolfgang mit 43 Jahren und dessen "Filius" Sebastian, der gerade seinen 21. Geburtstag feierte. Mit von der Partie waren außerdem noch Wolfgang Kunze, Jens Fuhrmann und Jörg-Peter Schulze, der als ehem. Vereinsmitglied mal wieder Rennradluft schnuppern wollte.

Wir trafen uns wie üblich am Maschsee-Strandbad. Die Wetterprognosen für den Tag waren ermunternd, sodass die meisten in "sommerlich Kurz" erschienen. Nur Jörg-Peter war vorsorglich mit "Winterausrüstung" unterwegs. Kurz nach 10 h ging es los.

Es wurde gleich stramm gefahren, denn die beiden jungen Pechs machten abwechselnd Tempo. Wir fuhren über Wilkenburg, Harkenbleck, Arnum, Hiddesdorf in Richtung Deister. Dort türmten sich plötzlich die Wolken und wir waren uns gar nicht mehr so sicher, ob die eingeschlagene Richtung gut gewählt war. Über Bredenbeck, Wennigsen, Egestorf ereichten wir den Deister, um dann zur ersten Kletterpartie des Tages überzugehen. An diesem ersten Pass zeigten Sebastian und Wolfgang Pech ihre Qualitäten eindrucksvoll. In der Familienwertung wären die 3 Pechs bundesweit wohl kaum zu toppen. Weiter ging es über Nienstedt, Messenkamp, Hülsede, Pohle und dann erbarmungslos bergan über Hattendorf und Rannenberg, gefolgt von einem kurzen knackigen Aufstieg zur Paschenburg. Am höchsten Punkt sammelten wir uns.

Die Mittagspause planten wir in einem Waldlokal bei Exten einzulegen, aber es kam alles ganz anders. Nach einer tollen Abfahrt mit über 70 km/h nach Deckbergen hinunter, wurden wir von einer dicken Wolkenwand zu einem totalen Richtungswechsel gezwungen. Wir fuhren nun in entgegengesetzter Richtung nach Hessisch-Oldendorf und landeten schließlich in der Fußgängerzone bei einem Griechen. Der Blick in die Speisekarte verhieß moderate Preise. Der Einfachheit halber gab´s für alle Weizenbiere und den "Herkules-Teller". Als wir vor dem Lokal saßen, die Rennräder immer im Auge, zwang uns eine kräftige "Dusche" hinein. Die Pause wurde dadurch reichlich ausgedehnt.

Über schnell abtrocknende Straßen ging es schließlich Richtung Springe heimwärts. Der Weg führte in Berg- und Talfahrt über Höfingen, Pötzen und Hasperde. Die lange Zwangspause steckte allen in den Beinen und so ging es in etwas gemäßigterem Tempo am Rande des Osterwaldes entlang über geteerte Feldwege und einem Anstieg zur Holzmühle und wieder hinunter nach Eldagsen. Von dort führte der Weg über Mittelrode, Gestorf, Bennigsen, Lüdersen, Hiddesdorf, Devese und Hemmingen-Westerfeld zurück zum Ausgangspunkt.

Wir hatten an diesem Tage ~ 137 Kilometer zurück gelegt, 1100 Höhenmeter erklommen und einen Fahrdurchschnitt von 27,5 h/km erreicht.

Im Skater-Biergarten am Maschsee-Südufer haben wir uns noch das verdiente Abschlussbier gegönnt. Die einhellige Meinung aller Mitfahrer: die Tour war das Highlight unserer bisherigen Ausfahrten in diesem Jahr.

Bernd Warnecke

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