Kraft und Elegance - Radportverein in Hannover

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10.07.2010

Jedes Jahr aufs Neue, versammeln sich einige Vergnügungssüchtige, unter diesmal sehr heißer Sonne, um mit dem Schnullirad mal ganz unwegsame Wege zu erkunden. Und so kam es, dass sich einige Unerschrockene in ungewohnter Sitzhaltung am Maschsee-Strandbad gegen 11 Uhr einfanden.

Wir radelten, nach der üblichen Wartezeit auf eventuelle Langschläfer, Richtung Süden, den Südschnellweg unterquerend, in die Leinemasch. Auf teilweise schmalen und steinbelegten Wegen ging es an der Leineinsel vorbei durch die Masch zunächst bis Alt-Laatzen, am Aqualaatzium vorbei weiter nach Süden und wo wir kurz vor Ende neben der Leinebrücke in Höhe Laatzen-Grasdorf endlich die erste Pause einlegten, die bei gefühlten 45° dringend notwendig war. Unter dem Schatten großer Bäume konnte man sich von dem Hitzeeinbruch etwas erholen und dank Barni´s flüssigkalter Verpflegung, von innen abkühlen.

Von dort aus fuhr die Gruppe, bestehend aus Winni (der die Führung und Organisation hatte), Barni, Oppa Heinz mit Thea, Michaela und Wolfgang, Stephuhn, Quax, Fury, Siggi und ich, an den Koldinger Seen entlang Richtung Ruthe, weiter neben der ICE-Trasse zu den Giftener Seen. Hier war es nun richtig heiß und alle wollten nur noch in den Schatten und sich abkühlen im feuchten Weiher. Am mutigsten war Stephuhn, der sich mit einer Badehose bewaffnet in die Fluten stürzte und zeigte, dass er auch schwimmen kann.

Nach der Siegerehrung des "Triathleten" mit einem verdienten Bier, machte sich die Truppe wieder auf den Weg, immer mit dem Gedanken an den nahenden Biergarten. Daher verzichteten wir auf Barnten und Alt-Calenberg (nahe Schulenburg) und nahmen eine Abkürzung zum nördlichen Ortseingang von Jeinsen, durch den Ort dann nach Vardegötzen. Wir überquerten die B3, weiter ging es über Örie, Hüpede nach Pattensen.

Alle wollten nur noch in den Schatten. In Pattensen haben wir uns auf dem Marktplatz unter die Einheimischen gemischt. Hier fand bei 35° im Schatten das 2. Oldtimertreffen der Region statt. Bei Kuchen, Kaffee und (alkoholfreiem) Bier oder Alster sahen wir dem regen Treiben zu. (Fotos einiger Oldtimer können auf Wunsch geliefert werden).

Nach der Erholung ging es zügig, mit gemütlichen 16 km/h, nicht wie ursprünglich geplant über Harkenbleck und Wilkenburg zum Biergarten am Maschsee neben der Gilde-Parkbühne, sondern etwas umständlich bei Arnum über die Felder nach Devese, um dann nach Hemmingen-Westerfeld einzubiegen. Die ursprünglich angepeilte Streckenlänge von 53 km konnte dann doch noch um "gefühlte" 10 km übertroffen werden.

Die Strecke war nach anfänglichen Geländeabschnitten eigentlich leicht zu fahren, aber bei dem heißen Sommerwetter war es doch ein wenig anstrengend. Die Landschaft war herausragend und alle waren sich einig, dass es in Hannovers Umgebung schöne Flecken gibt. Alles, was man mit dem Rennrad normaler Weise nicht zu sehen bekommt, wurde geboten. Die Ausnahme bildete dabei unser Fury, der mit seinem alten Renner die gesamte Strecke ohne Panne bewältigte. Es kommen eben nur die Harten in den Garten….

Im Ricklinger Biergarten an der Göttinger Chaussee angekommen zu sein, genossen dann Alle. Es ist schon erstaunlich, wie viele letzte kühle Biere man nach dieser Fahrt noch trinken kann. Die letzten gingen gegen 19:30 h, schon … wegen der WM.

Sabine Israel

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