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Das Drama vom Klempner

18.08.2007

Die Planung der Familienausfahrt hat Winfried in diesem Jahr übernommen. Und so war die Fahrt mit einigen Fahrhindernissen und Überfahrten von Brücken- und Bergerhöhungen gekennzeichnet, ganz im Sinne eines Mountainbikefahrers eben. Aber das wusste vorher keiner und so trafen wir uns gegen 11 Uhr in der Robertstraße bei Margret Wissel. Sabine Israel war die erste vor Ort und konnte sich schon mal über die Fahrtüchtigkeit von Margrets Fahrrad überzeugen. Bald trafen auch die anderen zügig ein. Winni hatte seinen Sohn Christoffer mitgebracht. Ein plötzlicher Dünnschissanfall zwang ihn ein Lokal aufzusuchen Beide kamen ausgerüstet mit Mountainbike und Radlmontour. Marianne wollte am Ziel dazu kommen. Mit dabei waren Diana und Bernd Warnecke, Wolfgang Kunze, Wolfgang Grube, Stephan Battmer und Familie Schulze (fast vollzählig) Sophie, Charlotte und Papa Jörg-Peter. Michaela und Wolfgang Pech wollten später zu uns stoßen.

Barni hatte sich reichlich mit Getränken "beschwert" in die Radwanderung getummelt und so ging es nach einer Fotografiereinlage gegen 12 Uhr los. Wir fuhren Winni vertrauensvoll hinterher. Das war eher ungewohnt, weil Barni sonst immer diese Familienausfahrten organisierte, aber wir gewöhnten uns schnell um.

Wir radelten Richtung Eilenriede, kamen am Lister Turm vorbei, Folgten der Bernadotteallee Richtung Zoo, um dann Richtung Norden zu schwenken. Wir überquerten die steile Brücke vor dem Weidetorkreisel und folgten Winni am Vogelschutzgehölz vorbei. In Groß-Buchholz schlugen wir die Richtung zum Altwarmbüchener See ein, den wir gegen den Uhrzeigersinn umrundeten. Hier legten wir unsere erste Pause ein, nachdem schon fast Durstleichen auf den Rädern strampelten. Nach der Stärkung radelten wir fröhlich weiter durch den Misburger und Altener Wald. In Alten selbst gab es leichte irretationen, weil wir nicht gleich den richtigen Weg fanden. Etappenziel war die Hindenburgschleuse, so sich vereinzelt die ersten Hungergefühle einstellten. Zur zweiten Pause überkam einige fast Schwächeanfälle, als Wolfgang Grube plötzlich einen Kettenriss reparierte. Die Montage der Kette hatte provisorische Züge, aber gemeinsam mit Stein und Miniwerkzeug von Pedder konnte das Rad wieder Fahrtüchtig gemacht werden.

Nach dieser zeitlichen Verzögerung, hing einigen der Magen in der Kniekehle. Wir radelten nun, das Ziel einer Mahlzeit vor Augen, schneller und kamen nach einer Straßenodisseé über den Kronsberg (Winni legte einen Umweg - allein - über die steilste Stelle ein) endlich im Luftbad, welches anscheinend jeder anders betitelte, an. Hier trafen wir auf Marianne, Michaela und Wolfgang. Sobald hatten wir im Halbschatten zwei Langtische mit Bänken zusammengestellt und uns dort niedergelassen. Bei der Sitzplatzorgie stellten wir nun fest, dass uns irgendwo Wolfgang Grube abhanden gekommen ist. Besorgt über den plötzlichen Wegfall rief Biene den Klempner über Handy an und erwischte ihn auch. Ein plötzlicher Dünnschissanfall zwang ihn ein Lokal aufzusuchen. Da wir von seinem Mysterium nichts mitbekommen hatten, waren wir natürlich schon weg und so fuhr der Klempner nach Haus, wo er gleich wieder auf der Toilette landete.

Wir bestellten jeder ein Essen, welches sich dann jeder nach einem Aufruf an der Theke abholen musste. Die Rechnung bezahlte am Ende Barni aus der Vereinskasse.

Nach einigen gemütlichen Erzählstunden, wollte man im Biergarten am Maschsee Strandbad noch ein Abschlussbier bei Sonnenuntergang genießen. Hier trennten sich Familie Kahle, Biene, Sophie und Charlotte vom Rest.

Im Biergarten traf die illustre Runde auf Jens Fuhrmann, der ganz sportlich nicht vergessen hatte, dass in Hannover am heutigen Tage das Ende der Deutschlandtour mit Siegerehrung zu sehen war. Er hat auch ein Foto von Jens Vogt machen können, der am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest stand.

Damit ging ein netter, nicht zu heißer oder anstrengender Tag zu Ende. Barni hat die in Gemeinschaft gefahrenen Kilometer auf 44 mit immerhin ca. 100 Höhenmeter beziffert. Wir hoffen natürlich, dass im nächsten Jahr keine Verschiebungen aus irgendwelchen Gründen die Vorfreude oder gar Teilnahme trüben und verbleiben mit familiärem Gruß und gut geölten Ketten bis zum nächsten Jahr zur Familienausfahrt.

Sabine Israel

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