9.08. Göttingen - Duderstadt - Dingelstädt - Duderstadt (101 km, 1146 Hm)
Wir (Sigi, Lutz, Hans und Jürgen) trafen sich pünktlich um 8:30 "unterm Schwanz" für die gemeinsame Bahnfahrt nach Göttingen.
Dort angekommen ging es dann gleich zügig in Richtung Osten. Nach ca. 30 km erreichten wir den sehenswerten Ort Duderstadt mit
einer gut erhaltenen Fachwerkinnenstadt. Unser Hotel Budapest lag direkt gegenüber der mächtigen Basilika des Ortes. Wir wurden
freundlich empfangen und man empfahl uns für den Abend einen Tisch zu reservieren. Später verstanden wir warum das notwendig war.
Nachdem wir unser Gepäck auf die Zimmer gebracht hatten brachen wir auf zu unserer Tagesrunde.
Nach den ersten Kilometern
in östlicher Richtung wartete gleich die erste Herausforderung mit dem Sommerberg. Dieser Aussichtspunkt erlaubt einen weiten
Blick in die Umgebung und auf eine riesige, rot Abraumhalde aus dem Kalibergbau. Wir taufen die Halde entsprechend Ayers Rock
des Eichsfelds. Mit ständigen Gegenwind und durch hügelige Gelände erreichten wir dann schließlich Leinefelde wo aus fünf
Quellen sich die Leine bildet. Nach einer Mittagsrast gelangten wir schließlich zum Scheitelpunkt der Tour in Dingelstädt.
Nach einer rasanten Abfahrt (Spitze 75 km/Std.) in Richtung Heuthen hatten wir dann überwiegend den Wind von hinten, der uns
dann zurück in Richtung Duderstadt unterstützte.
Kurz vor unserem Ziel erwischte uns dann doch noch ein Schauer aber
glücklicherweise konnten wir uns an einem Imbiss an dem "Mauermuseum" unterstellen. Der Regen ließ dann auch schnell nach
sodass wir dann bald im Hotel ankamen. Abends war das angeschlossene Restaurant gut besucht und wir waren froh einen Tisch
reserviert zu haben. Es fiel schwer aus der großen Auswahl ein Gericht zu finden. Am Ende hatte alle hervorragende Speisen und
natürlich auch mit den entsprechenden Kaltgetränken. Da störte es auch nicht, dass es dann noch einmal anfing zu regnen. Unter
einem großen Schirm und milden Temperaturen konnte man es gut aushalten.
10.8. Duderstadt - Bad Heiligenstadt - Mühlhausen - Duderstadt (122 km, 1400 Hm)
Auf unserer heutigen Tour standen einige kulturelle Highlights auf dem Programm. Zunächst ging es wieder mit teils heftigem
Gegenwind in Richtung Süden nach Bad Heiligenstadt. Das hübsche Städtchen hat eine sehenswerte Kirchenanlage und eine nette Altstadt.
Da konnten wir leider nicht wiedersehen im Café Zentral uns einen Kaffee mit Beilage (Crêpes, Windbeutel und Johannesbeerkuchen)
zu gönnen.
So schön wie das war mussten wir uns dann wieder aufs Rad wuchten und gegen Wind und etliche Steigungen weiter in
Richtung Südosten fahren. Der nächste Höhepunkt war der Wartberg (520
11.8. Duderstadt - Bad Gandersheim - Gronau - Hannover (134 km, 1000 hm)
Am Vorabend wurde entschieden, statt der ursprünglich geplanten Ostrunde vor der Fahrt nach Göttingen und der Heimreise mit der
Bahn weniger umständlich direkt mit dem Rad nach Hannover zu fahren. Sicher haben bei der Entscheidungsfindung bei dem ein oder
anderen die günstigeren Windverhältnisse auch eine Rolle gespielt.
So starteten wir kurz vor 10 Uhr bei bestem Wetter, die
Mittagspause wurde dann bereits in Bad Gandersheim eingelegt. Bei anderen Touren stets vernachlässigt präsentierte sich die
Innenstadt als bemerkenswerte Sehenswürdigkeit. Wer wollte, konnte sogar noch kurz bei den bekannten
Domfestspielen vorbeischauen. Weiter ging es dann Richtung Gronau, wo wir tatsächlich im "Eichsfelder Hof" (reiner Zufall, nicht geplant!)
nach einem Abschlussgetränk Siggi verabschiedet haben, der nun
direkt nach Lehrte weitergefahren ist. Die restlichen Fahrer sind bekannte Strecken Richtung Paddelclub geradelt und haben
sich ein weiteres Abschlussgetränk nicht entgehen lassen.
Fazit: Ein sehr gelungenes und harmonisches Wochenende mit einem schönen ruhigen "Hotel Budapest" im sehenswerten Duderstadt.
Das Eichsfeld wird als attraktive Landschaft ohne Flachetappen mit einigen beschaulichen Kleinstädten in Erinnerung bleiben.
Auf jeden Fall war bei dem Wind von Vorteil, dass alle ausreichend gut trainiert waren. Schade nur, dass sich der Teilnehmerkreis
an solchen Veranstaltungen derzeit meist aus einem ziemlich kleinen und festen Kern von Vereinsmitgliedern zusammensetzt.