Mittwoch ist bekanntlich Trainingstag bei Kraft & Eleganz. Mit dabei: Angelo, der Kaptain, Fury, Harry, Tommy. Schon beim ersten Blick auf die wehenden Bäume war klar: Heute entscheidet der Wind über die Streckenführung. Also wurde demokratisch abgestimmt – beziehungsweise der Wind hat abgestimmt – und so ging es Richtung Westen.
Über Haste rollte die Gruppe entspannt nach Bergkirchen. Dort durfte natürlich die obligatorische Pause hinter der Kirche nicht fehlen. Wer diesen Platz kennt, weiß warum: ein traumhafter Blick über die Landschaft, bestes Wetter und ausreichend Gelegenheit für die üblichen Fachgespräche über Training, Fahrräder und alles, was man sonst noch dringend während einer Radtour besprechen muss.
Nach der Aussicht kam die Arbeit. Es ging weiter bergab in Richtung Steinhuder Meer. Die Beine liefen rund, die Stimmung war bestens und das eigentliche Tagesziel rückte näher: die legendäre Fischbrötchenversorgung.
In Hagenburg wurde schließlich der Anker geworfen. Kuchen und Fischbrötchen standen auf dem Speiseplan – eine Kombination, die vermutlich in keinem Ernährungsratgeber empfohlen wird, die aber bei Kraft & Eleganz seit Jahren wissenschaftlich erprobt und für hervorragend befunden wurde. Die Pause zog sich entsprechend etwas länger hin, schließlich mussten die Kalorienreserven sorgfältig aufgefüllt werden.
Danach zeigte sich der Wind endlich von seiner freundlichen Seite. Mit Rückenwind ging es über Steinhude und Wunstorf in Richtung Altgarbsen. Dort wartete bereits die letzte wichtige Disziplin des Tages: das Feierabendbier bei Harry.
Bei Harry wurde noch einmal alles gegeben. Es wurde gelacht, gefachsimpelt, Geschichten wurden mit jedem Schluck etwas besser und die Gespräche immer unterhaltsamer. Genau die Mischung, die eine gelungene Ausfahrt ausmacht.
Irgendwann musste dann doch wieder aufs Rad gestiegen werden. Die letzten Kilometer führten zurück nach Hannover, wo ein rundum gelungener Trainingstag sein Ende fand.
Und wie der Kaptain vermutlich beim letzten Schluck gesagt hätte:
„So kann man gut arbeiten.“ (Trommler Tommy)
27.05.
Auf nach Celle
Auf Wunsch eines Teilnehmers traf sich die Mittwochsgruppe heute erst um 11 Uhr am Maschsee. Neben dem harten Kern der Mittwochsfahrer war erfreulicherweise auch Siggi aus Lehrte mal wieder dabei. Bei bestem Wetter fuhren wir entspannt erst durch die Eilenriede, Misburg und Kolshorn nach Burgdorf. Weiter ging es dann um den schneeweißen Kaliberg bei Wathlingen nach Nienhagen, wo uns der Pannenteufel erwischte. Blöderweise hatte sich eine Schuhplatte bei Hans gelöst, was ja normalerweise kein Problem ist. Leider war aber eine Schraube verloren gegangen und wurde auch bei mehrmaligem Suchen nicht wiedergefunden. Wer sich mit Schuhplatten auskennt, weiß, dass dort nur spezielle, versenkbare 5-mm-Schrauben passen – und ohne feste Schuhplatte zu fahren, ist auch keine gute Option. Der Retter in der Not war Reiner, der in seiner Notfallausrüstung doch tatsächlich so eine Schraube dabeihatte. Chapeau, da muss man erst mal draufkommen! Die Reparatur war dann schnell erledigt, sodass wir nach einer kleinen Altstadtrundfahrt unser Zwischenziel, das Café Müller in Celle, erreichten. Nach einer Stärkung mit köstlichem Kuchen verlief die Rückfahrt über Jensens alte Heimat Westercelle und über schöne Wirtschaftswege zurück nach Hannover. Dort wurden wir von Tommy und seiner Lebenspartnerin zum gemütlichen Kaltgetränk in deren Garten eingeladen. Am Ende war es ein rundum gelungener Ausflug! (speiche)
29.04.
Im Osten erneut viel Wind
Nach dem anstrengenden kräftezehrenden Dienstagabendtraining mit der berufstätigen Sparte, ja wir Rentner fahren tatsächlich zwei Tage hintereinander, war gemäßigtes Tempo und eine Strecke mit einer überschaubaren Länge zum Relaxen gewünscht. Hat aber nicht so richtig geklappt, denn zunächst mussten wir uns mit viel Energie wenig erholsam über Hämeler Wald bis nach Vöhrum gegen einen heftigen Ostwind quälen. Zur Belohnung segelten wir dann aber nach der Bananenpause mit ordentlich Schiebewind zurück nach Hannover. Bei Equord zwang uns ein wirklich nicht Rennrad tauglicher sehr grob geschotterter Feldweg zu einem Ausweichmanöver – im Mai 2023 bei der Ausfahrt zum Eixer See war der Feldweg noch brauchbar! Die ☕&🍰pause wurde heute erst am Ende der Tour am frühen Nachmittag in der Gaststätte am Annateich zelebriert.(fury)
28.04.
Nach Himmelsthür im Wind
Bei sonnigem, aber kühlem Wetter und böigem Wind zog es uns erneut Richtung Süden. Wieder mal mit dabei der eigentlich immer gut gelaunte Eismann. Der Vorsatz, die 8-köpfige Gruppe entspannt zusammenzuhalten, hielt leider nur zu Beginn. Am Ende erreichten noch vier Fahrer gemeinsam Bischofshol, wo wir uns in alle Richtungen ohne Besuch des Biergartens verabschiedeten. (gau)
22.04.
Neue Wege bei Barienrode und Listringen probiert
Bei kühlen Temperaturen, aber heftigem Sonnenschein, wolkenlosen Himmel und kaum Wind machte sich ein Trio auf über Ruthe, Giesen und Emmerke Richtung Süden zum Kloster Marienrode um dort bei einem ersten Päuschen im lauschigen Innenhof eine Banane zu genießen. Danach wurden vor Barienrode zum ersten Mal überhaupt sehr schöne Feldwege gefahren, die etwas Allgäufeeling suggerierten. In der Ortschaft Listringen, erstmalige von der Innerste kommend angefahren, überraschte uns eine kurze 17 %-Rampe. Nach der Meisterung eines weiteren steilen Anstiegs zwischen Heinde und Lechstedt ließen wir uns verdient ☕ & 🍰 auf der sonnen gefluteten Terrasse in der Domäne Marienburg südlich Hildesheim schmecken. Die Rückfahrt zum Bier am Pier führte entlang der Innerste durch Hildesheim und Sarstedt oft auf nicht geteerten aber auch mit Rennrädern gut befahrbaren idyllisch Wegen zurück nach Hannover. Erstmalig in diesem Jahr war der Captain an Bord und wir konnten den alten Haudegen mit Kloster Marienrode und dem Café in der Domäne Hildesheim überraschen, welche er beide nicht kannte. Den gesamten Tag auf dem Rennrad kann man guten Gewissens mit dem Captainspruch „Herrliches Arbeiten“ 😉 beschreiben❗ (fury)