Nach sechs Jahren stand die Runde der „10-Sekunden-Banane“ über Emmerke wieder auf dem Programm. Laut Wettervorhersage sollte es ein dunkler, windiger und mit Regen gespickter Tag werden, sodass man mit dem Schlimmsten rechnen musste. Nicht so flott wie im letzten Jahrzehnt, aber schön gleichmäßig, konnten die knapp 70 Kilometer dann doch völlig unerwartet bei quasi optimalen Bedingungen gefahren werden. Es war sogar noch einmal richtig warm und das Abschlussgespräch konnte gemütlich im Knusperhaus bei Bischofshol geführt werden. Für den Rückweg war Licht am Rad allerdings Pflicht.(gun)
02.09.
Schloß Bodenburg
Zum Mittwochstraining fanden sich fünf Radler ein. Es ging bei kräftigem Westwind in Richtung Bodenburg – nicht die gewohnte Route, sondern mit der Variante Schliekum über die harte Kopfsteinpflaster-Rampe zur Leinebrücke. Weiter über den Roten Berg nach Sibbesse. Hinter Sibbesse lief es dann mit Schiebewind und leichtem Gefälle so gut, dass der etwas unscheinbare Abzweig nach Bodenburg verpasst wurde und gewendet werden musste. In Bodenburg dann das erste kulturelle Highlight: das Schloss Bodenburg. Der Blick vom Tor war eher ernüchternd; wir schauten auf ein Gebäude, das wie kurz vor dem Zerfall aussah. Einige fuhren aber weiter über den als „privat“ gekennzeichneten Hof, nach einem kurzen Moment folgte auch der Rest. Und siehe da: Gut versteckt im Grünen erhob sich dann ein richtiges Schloss!
Anschließend ging es weiter über Schleichwege durch Bad Salzdetfurth nach Groß Düngen zur obligatorischen Kaffeepause. Am Bäckerei-Café direkt an der Hauptstraße war aber zu hoher Verkehrslärm, es ging also weiter zum beliebten Hofcafé in Marienburg. Auf der Rücktour gab es dann durch ein Missverständnis an einem Abzweig noch eine leichte Karambolage. Es kam aber nicht zum Sturz – das war nur ein Schreckmoment ohne Folgen. Das Abschlussgespräch, natürlich mit kühlem Longdrink, wurde dann am Fährhaus abgehalten.
War wieder eine supi Trainingstour mit neuen Varianten! (sigi)
01.09.
Trocken geblieben!!!
Ein kräftiger Regenschauer im Nordteil von Hannover hat bezüglich der Teilnahme am Training mal wieder alle verunsichert. In der List und Bothfeld war es auch richtig nass, in Döhren und der Südstadt dagegen hatte es gar nicht geregnet. Zwei Fahrer haben sich dann doch noch gewagt zu fahren und sind durch den Flickenteppich von Regengebieten zum Nienstedter Pass aufgestiegen. Die Rückfahrt über Harenberg und Ahlem wurde doch etwas zu weit nördlich gewählt, da dort die Straßen schon wieder komplett nass waren. Von oben kam auf der Runde jedoch nix und wir sind trocken geblieben!(gun)
26.08.
Mauer von Listringen
So hatte ich mir mein Comeback nach 4 Wochen Zwangspause beim Mittwochtraining nicht vorgestellt. Die Sonne wurde nicht ein einziges Mal gesichtet und es war jetzt im August so frisch, das ich Mühe hatte meine drei Mitstreiter dazu zu bewegen noch den 15 km langen Bogen über Listringen in Angriff zunehmen. Die wollten diesen lieber durch eine 1 km lange Passage gleich ins Café der Domäne Marienburg abkürzen. Letztendlich wurde der Bogen vor der Kaffeepause aber doch gefahren und die Mauer von Listringen, eine kurze steile Rampe, gemeistert. Sowohl ☕ & 🍰 als auch später der Abschluss in Möller's Fischmanufaktur nahe Wilkenburg wurden aufgrund der miesen Temperaturen heute nach „drinnen“ verlegt und auf die Idee ein brauchbares Foto für diesen Bericht zu knipsen ist bei dem trostlosen Wetter auch keiner gekommen. Ja und heute Morgen am Tag danach, während ich diesen Bericht komponiere, natürlich strahlend blauer Himmel und Sonnenschein ohne Ende❗ (fury)
24.08.
Klein Lobke mit Abkürzung
Heute mussten wir spüren, dass die Investitionsoffensive der Bundesregierung auch für uns Nachteile in Form von Bauampeln bereit hält. Um die zu umgehen, sind wir am Ortsausgang Müllingen statt rechts geradeaus durch die Felder gefahren und haben die Tour um einige Kilometer verkürzt. Das war im Nachhinein gar nicht so verkehrt, da uns noch eine Panne aufgehalten hat. Bei Babuschka gesellten sich dann noch der von einem Sturz lädierte Lehrer und Scotty, der uns eigentlich auf der ursprünglich geplanten Runde entgegen kommen wollte, dazu. (gau)