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Der Schatzmeister wird zum Schwatzmeister

23. - 25.07.2006

Teilnehmer: Bademeister (Wolgang Pech), Barnie (Bernd - Schwatzmeister - Warnecke), Biene (Sabine Israel), der Doktor (Eike Kunst), Fury (Jens Fuhrmann), Gummipirat (Wolfgang Kunze), Klempner (Wolfgang Grube), Leutnant (Frank Gundelach), Bademeisterin (Michaela Pech), Opa (Heinz Pech), Pedder (Jörg-Peter Schulze), Stephuhn (Stephan Battmer), SuperGau (Hans-Jürgen Gau)

Die Tourdaten im Einzelnen:

1. Tag, Köterberg: Eldagsen, Coppenbrüge, Harderode, Bodenwerder, Hohe, Ottenstein Falkenhagen, Köterberg, Höxter, Beverungen, Würgassen , Bad Karlshafen, Gewissenruh 148 Km, 26.2 Schnitt, 1300 Höhenmeter

2. Tag, Dreistromtour: Sababurg, Verckerhagen (Weserüberquerung), Ellershausen, Scheden Werratal, (Werraüberquerung), Staufenberg, Hannoversch Münden (Fuldaüberquerung/Weserüberquerung), Bursfelde, Gieselwerder; 108 Km, 25 Schnitt, 1300 Höhenmeter

3. Tag, Rückfahrt: Gieselwerder, Uslar, Neuer, Teich, Dassel, Einbeck, Leinetal, Freden Alfeld, Gronau, Nordstemmen, Sarstedt; 139 Km, 27 Schnitt, 600 Höhenmeter

Summe: 395 Gesamtkilometer, 26.2 Schnitt, 3200 Höhenmeter

Das Gepäck wurde am Vorabend zum Stephuhn gebracht und bei einigen Bieren die Tour besprochen. Am nächsten Tag wurde das Gepäck von Stephuhns Tochter mit dem Auto nach Gewissenruh gefahren.

01 Am Freitag, 10 Uhr begann die Ausfahrt der Wilden Dreizehn am Maschseestrandbad. Barnie und der Leutnant waren mit der neuesten Rennradtechnik ausgestattet: Michelin-Reifen "Pro² Race", welche die Durchschnittsgeschwindigkeit um ganze 1 Km/h (bei gleichem Kraftaufwand) erhöhen. Die Strecke der Hinfahrt war relativ anspruchsvoll und ehrgeizig gewählt. Über Eldagsen, Coppenbrügge und Harderode führte der Kurs nach Bodenwerder. Von hier aus fuhr eine Gruppe, darunter Eike, Biene, Michaela, Opa, der Klempner und Stephuhn an der Weser entlang nach Höxter. Die etwas Mutigeren wagten die Strecke über den berüchtigten Köterberg, welcher immerhin eine Steigung von bis zu 16% an der steilsten Stelle bietet, allerdings auch auf seinem Gipfel mit "isotonischen Erfrischungsgetränken" lockt. Gegen 16 Uhr hatte uns das Köterberg-Feld wieder am Treffpunkt bei Höxter erreicht und wir konnten nach einer kurzen gemütlichen Pause die Fahrt Richtung Gewissenruh wieder aufnehmen. Biene, Michaela, Opa, der Klempner, Gummipirat und Stephuhn hatten sich als Ausreißer als erste auf die Strecke an der Weser gemacht. Die restliche Truppe hat mit 30-minütiger Verzögerung die "Jagd" aufgenommen und mit einem von mir geschätzten Schnitt von ca. 35 Km/h versucht, gleichzeitig das Hotel in Gewissenruh zu erreichen.

02 Am Abend im Hotel gab es die schon vom letzen Jahr gewohnt gute Verpflegung und anschließend ein gemütliches Beisammensein, zum Teil beim WM-Fußballspiel Frankreich gegen Togo. Der erste Tourtag schloss mit folgenden Werten ab: 148 gefahrene Kilometer, 26.2 Km/h Schnitt bei 1300 überbrückten Höhenmetern für die Köterbergroute. Die Tour entlang der Weser war ca. 10 Km kürzer.

Der Folgetag sollte ein wenig kompliziert verlaufen, jedoch vorweg gesagt: die Strecke war Super und am Ende waren alle mehr als zufrieden. Alles begann mit einem Anstieg zur Sababurg. Der Klempner war auf der ersten Steigung aus dem Feld zurückgefallen und konnte dann aufgrund technischer Probleme mit der Schaltung nicht mehr aufschließen. Dummerweise war das Hauptfeld, bestehend aus Barnie, Biene, Fury, Stephuhn, Wolfgang, Opa, dem Leutnant, Pedder, SuperGau und Eike davon ausgegangen, dass der Klempner am heutigen Tag alleine die Tour drehen wollte. Später im Hotel klärte sich die Sache auf, und tatsächlich hatte der Klempner an dem Tag nach Reparatur über 100 Km im Alleingang abgefahren. Nachdem die Sababurg erklommen war, gab es wieder eine Trennung der Felder. Die Bergziegen Barnie, Fury, Bademeister, Opa, Frank, Pedder, SuperGau und Eike haben den Weg über Staufenberg genommen. Vor der nächsten Steigung wurde noch eine "Cola" im vorgelagerten Biergarten getrunken. Wie sich nach ca. 30 min Aufenthalt herausstellte, lag der Biergarten direkt vor einer langgezogenen 13%igen Steigung.
03 Nach Treffen der beiden Gruppen in Hannoversch Münden ging es nach kurzer Stärkung weiter Richtung Gieselwerder und Fußballviertelfinale. Wieder wurden zwei Gruppen gebildet. Die erste bestand aus Biene, Stephuhn und Wolfgang, die zweite folgte wenig später. Wie am ersten Tag war das Tempo in der Verfolgergruppe sehr hoch, insbesondere weil wir für die verbleibenden Kilometer nur noch wenig Zeit bis zum Anpfiff des WM-Spiels Deutschland gegen Schweden hatten. Barnie hatte sich an diesem Tag schon bereit gefunden, mit einer Flagge am Trikot Unterstützung für unsere Mannschaft zu zeigen.
Im Hotel angekommen konnten wir auf 108 gefahrene Kilometer, einen 25er Schnitt und 1300 Höhenmeter zurückblicken und den Tag bei Fußball, Bier, Wein und Gesang ausklingen lassen. Insbesondere darf nicht vergessen werden, dass an diesem Tag der Geburtstag vom Opa gefeiert wurde und Schatzmeister Barnie sich den neuen Namen Schwatzmeister verdiente.

04 Die Rückfahrt sollte eigentlich etwas flacher und gemütlicher angegangen werden, jedoch wurde vom am Morgen geplanten Weserkurs abgewichen und das Peleton fuhr über Uslar über den neuen Teich und Einbeck nach Alfeld. Nach dortiger Pause erreichten wir über Gronau und Nordstemmen wieder Hannover. Abgesehen davon, daß diese letzte Etappe wieder von Kaiserwetter begleitet wurde und die Strecke alle touristischen Register bereitstellte, konnten wir am Ende Wolfgang Kunzes neueste Entdeckung in der Biergartenscene und unser zukünftiges Vereinslokal Kolonieheim "Zur Sonne" einweihen. Der letzte Tag wurde mit 139 gefahrenen Kilometern, einem 27er Schnitt und 600 Höhenmetern zurückgelegt.

Eike Kunst

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