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Mit ruhigem Tempo ins Ziel

11.09.2005

Wie schon in den letzten beiden Jahren trafen wir uns auch dieses Mal zum Vereinsrennen am Stemmer Berg. Neun Fahrer stellten sich bei angenehmen Temperaturen, trockenem Wetter und nur leichtem Wind der Herausforderung: unser Neuzugang Sophie Schulz, Sabine Israel, Eike Kunst, Stephan Battmer, Stefan Wissel, Jörg Peter Schulz, Jens Fuhrmann, Uwe Wucherpfennig und meine Wenigkeit. Vermisst wurde übrigens Barnie Warnecke, der wohl bisher an fast allen Vereinsrennen teilgenommen hat. Er hat sich ein paar Tage vorher 2 Rippen gebrochen.

Nach einer Aufwärmrunde in gemäßigter Geschwindigkeit ging’s dann pünktlich los. Und von Beginn wurde das Tempo recht hoch gehalten, meist um die 40 km/h. So war es kein Wunder, dass die ersten Fahrer gleich in der ersten Runde abreißen lassen mussten. Sophie, die auf ihren Papa an ihrer Seite bei dem Rennen verzichten musste und auf sich allein gestellt war, fuhr zudem bei der Kreuzung in Lathwehren gerade aus und verlor ein wenig die Orientierung. Auf ein gutes Ergebnis war dann da schon nicht mehr zu hoffen. Auch Eike, der in diesem Jahr wegen seiner Beschäftigung mit der Doktorarbeit nicht so viel trainierte, konnte nur die erste Runde bei den Führenden mithalten.
Über das Renngeschehen im hinteren Feld kann ich ansonsten nicht viel sagen, denn zum Glück konnte ich gut bei den führenden Fahrern mithalten. Das waren der zu dieser Zeit außer mir der noch amtierende Vereinsmeister Jens Fuhrmann, mein persönlicher Favorit auf den Sieg Jörg Peter Schulz sowie Stefan Wissel, der beim Vereinstraining wegen eines neuen Jobs in Wolfsburg nicht teilnehmen konnte und sich allein auf das Rennen vorbereitet hat.
In der zweiten Runde hab ich’s dann mal versucht und beim leichten Anstieg in Barrigsen einen Ausrissversuch gestartet. Jens fuhr gerade mit ca. 32 km/h vorn (was allerdings selten vorkam). Da bin ich dann vorbei gezogen und es war einfacher als erwartet. Nur Stefan Wissel war dran. Wir haben uns in der Folge abgewechselt um erstmal einen ordentlichen Abstand zu Jens und Peter zu schaffen. Peter vermutete übrigens einen fiesen Trick von mir: Gerade während er zur Trinkflasche griff, zog ich an und er konnte er nicht angemessen reagieren. Hab ich aber gar nicht bemerkt.
So waren also Stefan Wissel und ich vorne, teilweise mit deutlich über 40 km/h. Stefan deutete dann nach einer halben Rund an, dass er das Tempo wohl nicht halten kann und ließ dann am Stemmer Berg abreißen. Bei mir machten sich jetzt die regelmäßigen Trainingseinheiten und dir Radurlaube in Italien und den Alpen bemerkbar. Oft schaute ich mich um, aber die "Meute", zu der jetzt auch Stefan gehörte, kam kaum merkbar näher. Ich glaube, der Abstand blieb immer deutlich über 100 m.


Die 3. und 4. Runde hatte ich kaum konditionelle Probleme, in der letzten Runde musste ich aber ganz schön kämpfen und erwartete, dass Jörg Peter, Stefan und Jens mich einholen. Scheinbar waren die aber auch ziemlich am Ende und nur Stefan konnte sich auf den letzten Kilometer noch einmal lösen und wollte angreifen. Aber ich war schon viel zu weit weg und so konnte ich in ruhigem Tempo ein letztes Mal den Stemmer Berg ins Ziel fahren. Sorry, so richtig spannend war das Rennen für die Zuschauer dieses Mal nicht. Aber was soll’s, ich war nach 44 km und einem Schnitt von 35 km/h zufrieden.

Als Zweiter kam Stefan Wissel ins Ziel. Dann fast zusammen Jens Fuhrmann und Jörg Peter Schulz. Den 3. Platz haben die nicht mehr ausgefahren. War auch besser so, denn eine Tochter von Stefan Wissel spazierte am Straßenrand. An 5. Stelle kam wie letztes Jahr Eike ins Ziel, an 6. Stelle Stephan Battmer. Es folgte Sabine. Sophie kam dann auch an, allerdings musste sie noch eine Runde fahren. Wir wollten ihr nach einer kurzen Wartezeit entgegen fahren, aber sie hatte dann wohl doch keine Lust mehr und drehte um. So blieb sie also erstmal verschollen und Papa Jörg Peter hatte später ein bißchen was zu meckern. Uwe Wucherpfennig konnte das Rennen aus Sicht eines zweifach Überrundeten und früheren Amateur-Rennfahrers fachmännisch beobachten. Er hat das Rennen dann aufgrund zahlreicher Leiden nicht zu Ende fahren können.
Anschließend trafen wir uns dann wie letztes Jahr zum Grillen und zur Siegerehrung beim "Ehrenmitglied" HW Hurt, der uns erneut seinen Hof und Diele zur Verfügung gestellt hat, vielen Dank!

Hans Gau

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